Die Handhabung des Schwertkampfes ist sehr einfach gehalten, da es dafür lediglich eine Taste gibt, die ihr betätigen müsst. Drückt ihr also immer wieder auf den Kreis-Button, fängt euer Held an, das Schwert so kreisen zu lassen, wie es auf der ausgewählten Schriftrolle vorgesehen ist. Insgesamt warten satte 150 verschiedene Kenpu darauf, von euch gefunden und kombiniert zu werden.
Die zweite grundlegende Möglichkeit, Schergen zu bekämpfen, ist das Chi. Das lässt sich wohl am ehesten mit Magie vergleichen. Jeder Clan in Ouka hat sein eigenes Chi, das stellvertretend für eines der Elemente steht. Je öfter ihr damit Gegner bekämpft, desto stärker werden diese Angriffe. Beide Arten des Kampfes basieren dabei auf dem Schere-Stein-Papier-Prinzip. So ist zum Beispiel Holz stark gegen Erde, aber schwach gegen Metall. Auch das Ausführen des Chi ist denkbar einfach geraten. Um selbst Harry Potter alt aussehen zu lassen, benötigt ihr auch hier nur einen Button.
Der Rest der Steuerung ist im Übrigen ebenfalls durchaus gelungen. Im Menü sucht ihr euch aus, welche Items ihr schnell zur Hand haben wollt und benutzt diese dann im Kampf per simplem Tastendruck. Manchmal macht euch lediglich die Kameraführung einen Strich durch die Rechnung und lässt euch in Richtungen laufen, bei denen man meinen könnte, unser Held hätte einen zu viel gehoben. Da es vor allem am Anfang recht schwierig ist, nicht vorzeitig das Zeitliche zu segnen, ist es umso erfreulicher, dass ihr zu fast jeder Zeit speichern dürft. Die einzigen Ausnahmen bilden da nur die Zwischensequenzen und das aktive Kampfgeschehen.
Als kleinen Bonus gibt es noch ein paar Ad hoc- und Download-Optionen. So ist es euch nicht nur möglich, bestimmte Extras direkt auf eure PSP zu laden, ihr dürft auch eure gesammelten Kenpu mit Freunden und anderen Kampfbegeisterten austauschen. So könnt ihr dann auch in den Genuss kommen, bestimmte Bugei-Schriftrollen zu vervollständigen, ohne das nötige Kenpu selbst je gefunden zu haben. Für Langzeitmotivation hätte jedoch sicher die Möglichkeit gesorgt, euren mühevoll trainierten Helden gegen den eines anderen Spielers antreten zu lassen.
Die Schönheit des Ostens
Die recht opulente Optik ist sicher einer der großen Pluspunkte dieses Spiels. Waschechte 3D-Grafik, wohin das Auge auch schweift. Dabei reicht das Angebot von kleinen Dörfern, über Hafenstädte und weite Steppen, bis hin zu verlassenen Tempeln und wunderschönen Gebirgspfaden. Es lohnt sich also auch, einmal einen Blick auf die Umgebung zu werfen und Oukas Schönheit zu erkunden. Auch unser Held und die Menschen, die ihr auf eurer Reise trefft, überzeugen durch recht viele Details und überraschen sogar mit ein wenig Gesichtsmimik.
Die recht opulente Optik ist sicher einer der großen Pluspunkte dieses Spiels. Waschechte 3D-Grafik, wohin das Auge auch schweift. Dabei reicht das Angebot von kleinen Dörfern, über Hafenstädte und weite Steppen, bis hin zu verlassenen Tempeln und wunderschönen Gebirgspfaden. Es lohnt sich also auch, einmal einen Blick auf die Umgebung zu werfen und Oukas Schönheit zu erkunden. Auch unser Held und die Menschen, die ihr auf eurer Reise trefft, überzeugen durch recht viele Details und überraschen sogar mit ein wenig Gesichtsmimik.
Überwiegend läuft das Spielgeschehen recht flüssig ab, was sich lediglich bei einem zu hohen Gegneraufkommen in Ruckler und Slowdowns auswirkt. Dass die gelungene Optik die PSP eher selten in die Knie zwingt, wird aber teilweise durch ein paar kleine Tricks erreicht. So sind andere Charaktere beispielsweise erst zu sehen, wenn man recht nah vor ihnen steht. Auch ist die ganze Welt in viele Abschnitte unterteilt, bei dessen Betreten ihr immer wieder eine Ladezeit über euch ergehen lassen müsst. Diese halten sich zwar in Grenzen, stören aber doch ein wenig den Spielfluss.












