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Pursuit Force

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Macht ihr die Schergen unschädlich, füllt sich eure Gerechtigkeitsanzeige. Sie nimmt dagegen allerdings wieder ab, wenn ihr Zivilisten verletzt. Ist die Anzeige voll, könnt ihr beispielsweise eure Energie wieder auffüllen oder beim Wechsel des Fahrzeugs in Zeitlupe bereits vorab dessen Insassen noch im Flug aufs Korn nehmen, ehe ihr überhaupt auf der Motorhaube des Feindvehikels gelandet seid.
 
Abwechslung³
Die Missionen gestalten sich alle sehr verschieden, so seid ihr nicht nur in einfachen Fahrzeugen unterwegs, sondern könnt auch hinter dem Steuer eines Motorrads, eines Motorboots oder dem Maschinengewehr eines Helikopters Platz nehmen. Zu Fuß könnt ihr einige Gegenden ebenso unsicher machen, wobei dieses Prinzip aber leider zu einfach gehalten wurde.
 
Ihr habt immerzu nur eine einzige Waffe, könnt euch lediglich hinter Objekten ducken, um nach einer gewissen Zeit eure Lebensanzeige regenerieren zu lassen und neben dem einfachen Ausschalten der Gegner aus der Ferne zu ihnen rennen und sie folglich mit einem Polizeigriff zu Boden werfen, um ihnen anschließend Handschellen anzulegen und deren Waffe an sich zu nehmen. Das mag in den kürzeren Abschnitten ganz unterhaltsam sein, auf Dauer fehlt es den Fußpassagen aber an Abwechslung - zudem stört die Kamera.
 
Für genügend Abwechslung ist in Pursuit Force aber dennoch gesorgt, denn meist muss man in den Missionen nicht nur eines der angesprochenen Fortbewegungsmittel nutzen, sondern gleich drei. So lautet euer Auftrag beispielsweise, das entführte Gör des Bürgermeisters zu retten. Anfangs im Helikopter heißt es dann, alle Fahrzeuge auszuschalten, welche dem Mädchen und deren Kidnappern Geleitschutz geben. Anschließend fliegt euer Helikopter vor und eure Aufgabe ist es, den Treffpunkt des Fahrzeugs schon einmal von fiesen Schuften zu befreien. Nach der Landung nehmt ihr zu Fuß die restlichen Bösewichte aufs Korn und springt schließlich ins Fahrzeug der Tochter des Bürgermeisters, wobei ihr abschließend noch eure kriminellen Verfolger abschütteln müsst, um das Mädel zu einem sicheren Ort fahren zu können.
 
In einer anderen Mission müsst ihr mit dem Motorrad zu einem Bus fahren, welcher mit Sprengstoff versehen wurde und ähnlich wie im Film „Speed“ zu explodieren droht, wenn er unter 100 km/h fährt. Springt ihr auf den Bus auf, müsst ihr euch langsam nach vorne zum Fahrerabteil bewegen, um euch dann während der Fahrt mit einer Rolle an des Fahrers Seite zu setzen. Nach einer Weile kommt dann ein Polizeiwagen angefahren, welcher die unschuldigen Personen aus dem Bus zu retten versucht, indem ihr dicht genug an dem Polizeiwagen fahrt, so dass die Leute herüber springen können. Das ist gar nicht so einfach, denn der Weg ist kurvig und voller Verkehr, zudem kann das Fahrzeug nur jeweils vier Personen transportieren, 16 warten insgesamt jedoch darauf, gerettet zu werden. Sind nach mehreren Abladungen des Hilfsheriffs alle Personen gerettet, endet die Mission mit einer spektakulären Sequenz, in der euer Alter Ego sich samt Bus von der Brücke stürzt, in Zeitlupe aus dem Omni heraus springt und von einem Polizeihubschrauber aufgefangen wird - klotzen, statt kleckern: so lautet die klare Devise der exzellenten Präsentation.
 Autor:
Stephan Göricke
Testbericht
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Leserwertung:
4.2