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Tales of Eternia

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Neue Gegner braucht das Land
Spieler, die ihren Charakter gerne bis ins Unendliche aufleveln, werden auch in Tales of Eternia ihre Freude haben. Denn wie in fast allen östlichen Rollenspielen werdet ihr durch Zufallsprinzip, während ihr auf der Karte, in den Höhlen oder sonst an irgendwelchen Orten, wo sich Gegner tummeln könnten, lauft, in einen Kampfbildschirm teleportiert, wo es dann heißt, allen Feinden in den Allerwertesten zu treten, um den Kampf erfolgreich zu beenden und abschließend mit Gegenständen, Geld und Erfahrung aus dem Kampfgeschehen zu verschwinden. Aber nicht nur Standardwerte wie die der Lebensanzeige oder Trefferpunkte werden erhöht, auch Fertigkeiten können weiterhin ausgebildet werden. Das Kampfsystem muss man sich folgendermaßen vorstellen: In Echtzeit lauft ihr auf dem Kampfbildschirm von links nach rechts oder umgekehrt, wobei der Startpunkt der einzelnen Charaktere in den Optionen festgelegt werden kann und schlagt auf alles ein, was nicht zur Party gehört. Somit habt ihr die volle Kontrolle während der Auseinadersetzungen, könnt angreifen, wann ihr es wollt, blocken, wann ihr es für nötig haltet und zaubern, wenn es die Situation verlangt. Steuern könnt ihr allerdings nicht nur den Schwertkämpfer Reid, sondern auch alle anderen Charaktere, sofern ihr sie im Menü auf die erste Stelle der Partymitglieder setzt. Seid ihr in der Haut von Reid, steht euch Farah beispielsweise mit heilender Hand zur Seite. Anfangs testet ihr das Kampfsystem noch ein wenig aus, euch steht kaum etwas anderes als der eigentliche Schwerthieb zur Verfügung und somit habt ihr alle Zeit der Welt, die Grundelemente zu erlernen. Doch je weiter ihr kommt und je öfters ihr kämpft, desto mehr trainiert ihr eure Fähigkeiten, was irgendwann für einen Silvesterabend auf eurem Display sorgt, leider aber auch an der Übersicht dank Effektfeuerwerk zerrt. Toll am Kampfsystem ist auch, dass ihr während des Kampfes pausieren und in das Menü wechseln könnt, um dort Items oder spezielle Fähigkeiten ohne TP (Technical Points)-Verlust auszuwählen, sollten euch mal die TP ausgehen, welche dringend für Zauber und Fähigkeiten benötigt werden. Nach einem Kampf bekommt ihr jedoch spendable zehn TP gutgeschrieben.

Was gibt es sonst so zu entdecken?
Verschont von solchem Ungetier bleiben die Städte, welche ihr auf der Landkarte - ähnlich der in Final Fantasy- anreisen müsst, die im Gegensatz zu den zweidimensionalen Landschaften in 3D dargestellt wird. Je nach Untergrund auf der Weltkarte unterscheiden sich auch die Umgebung und Feinde. In den Städten darf dann mit jeder einzelnen Person geplaudert, im Hotel für ein wenig Cash ausgeruht und in den Läden allerlei Zeugs eingekauft werden, wie beispielsweise Heilungsmittel oder Ausrüstungsgegenstände, wie Rüstungen oder Waffen.

Wie in jedem Tales of darf auch wieder gekocht werden. So findet ihr versteckt in irgendwelchen Objekten, wie beispielsweise ein Sparschwein, einen mysteriösen Chefkoch, welcher euch beim Entdecken jedes Mal ein neues Rezept erklärt und euch die Zutaten dazu gibt. Einmal erklärt, könnt ihr die Rezepte in einem Sondermenü immer wieder auswählen und von einem Partymitglied kochen lassen, manchmal geht es jedoch auch schief. Alle Rezepte bewirken unterschiedliche Resultate hinsichtlich der Heilung und sind mit verschiedenen Heilungsgegenständen vergleichbar. Die Zutaten findet ihr beim Händler eures Vertrauens in fast jeder Stadt und jedem Dorf. Aber nicht nur nach dem Chefkoch sollte Ausschau gehalten werden, denn auch in Kisten oder Schränken findet sich das ein oder andere Item.

 Autor:
Stephan Göricke
Testbericht
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Leserwertung:
8.2